Budapest, Doppelstadt an der Donau, bündelt Geschichte und Gegenwart Ungarns, das noch vor dem Ersten Weltkrieg dreimal so groß war wie heute. Wir folgen den Spuren seiner kulturellen Vielfalt, lesen die Brüche des 20. Jahrhunderts im Stadtbild und kommen mit der Zivilgesellschaft ins Gespräch: über die Regierung Orbán seit 2010, ihre Folgen – und offene Zukunftsfragen.
Im Rahmen dieser politisch-historischen Studienreise beleuchten wir Ungarns bewegte Vergangenheit und werfen einen kritischen Blick auf seine politische Zukunft. Budapest dient uns als „Labor“ für Fragen nach Identität, Demokratie und Erinnerungskultur. Stadtgänge, Museumsbesuche und Gespräche mit Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden mit Seminareinheiten verzahnt.
