Imperiale Pracht und roter Pragmatismus, Hofburg und Gemeindebau, Klimakrise und Zukunftspolitik: Wien lebt von seinen Widersprüchen. Zwischen Karl-Marx-Hof und Karlskirche folgen wir den Spuren von Vindobona über das „Rote Wien“ bis zur UNO-City und begegnen einer Stadt, die sich immer wieder neu erfindet – mit klugen Gesprächen, großen Fragen und einem Glas Grünen Veltliner beim Heurigen.
Wien ist weit mehr als Walzerseligkeit, Kaffeehaus und Kaiserklischee. Die Stadt erzählt von römischen Ursprüngen, höfischer Macht, sozialem Wohnungsbau, internationaler Diplomatie und den großen politischen Spannungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Diese Reise lädt dazu ein, Wien nicht nur zu besichtigen, sondern als politischen, kulturellen und städtischen Erfahrungsraum zu begreifen.
VON VINDOBONA BIS WASCHSALON
(Den detaillierten Reiseverlauf veröffentlichen wir im ersten Quartal 2027)
Zum Auftakt der Reise erschließen wir uns die Wiener Innenstadt zu Fuß: von den Spuren des römischen Vindobona über die Ringstraße bis zu den Zeugnissen der Donaumonarchie. Wir sprechen mit politischen Akteuren über die gesellschaftliche Gegenwart Österreichs, Sozialstaat, Arbeitnehmervertretung und die Rolle der Sozialdemokratie. Anschließend führen Belvedere-Quartier, Schlossgarten und Erinnerungsorte durch die Nachkriegsgeschichte.
Ein Tag auf dem Fahrrad verbindet UNO-City, Donauinsel, Lobau und Prater und zeigt Wien als grüne Metropole mit überraschender Architektur. Im Margaretenviertel wird sichtbar, wie sich ein früherer Arbeiterbezirk unter Gentrifizierungsdruck verändert.
Am Nordwestbahnhof geht es um bezahlbares Wohnen, neue Stadtquartiere und die Anpassung an zunehmende Hitze. Karl-Marx-Hof und Museum Waschsalon veranschaulichen die sozialen Reformen und politischen Kämpfe der Zwischenkriegszeit. Ein Abend beim Heurigen und ein Besuch bei den Wiener Linien runden die Reise ab.

